Kunst im Club

Wie verrückt die Tage in Berlin sein können, kann euch der nachfolgende Bericht zeigen. Nach einem Galerienbummel duch die Stadt war noch eine Vernissage angesagt. Konstruktion und Dekonstruktion, ein interessanter Titel, das Gezeigte war auch sehenswert, mindestens konnte ich so meinen Ateliernachbarn kennen lernen. Obwohl fast Tür an Tür sind die Lebenszyklen in Berlin doch sehr unterschiedlich und so braucht es hin und wieder doch ein spezielles Ereignis, um einander kennen zu lernen.

Nach einem Glas Wein und einem ersten Kunstgenuss entschloss ich mich für den Nachhauseweg. Doch da hatte ich irgendwo gelesen, dass ganz in der Nähe noch eine weitere Vernissage statt finden würde. Also, warum nicht gleich noch daran vorbei streifen. Kunst im Club, im Kubus Berghain war der Titel. Ist doch gut, also nichts wie los. Die Lage auf dem Plan war bei einbrechender Dunkelheit und meiner fehlenden Brille nicht so einfach auszumachen. Den Kubus habe ich dann gefunden, du meine Güte, da stehen sie ja Schlange, eine Kurve, zwei, nein drei, ja viermal um die Ecke. Wo ist denn hier der Eingang? Da muss man ja mindestens 2 h anstehen und das für eine ganz „normale“ Ausstellung? Da war doch noch die Rede von einem Konzert. Ich denke, die stehen sicher schon fürs Konzert an. Ganz frech und etwas neugierig stelle ich mich an den Eingang. Mal schauen, ob es da vielleicht doch etwas mehr zu sehen gibt. Hey hoppla, dem Bodyguard beim Eingang muss ich aufgefallen sein, er winkt mich einfach rein – bin ja auch eine berühmte Persönlichkeit (grins) oder mindestens muss ich diesen Eindruck gemacht haben. Und da bin ich drinnen – cool. Diese Räumlichkeiten hauen mich fast um. Interessant beleuchtet, sehr faszinierend. Also schlängle ich mich durch die Massen. Nun, der Kunst wegen verstehe ich diesen Auflauf ehrlich gesagt dann aber doch nicht. Das was da gezeigt wird, mag zwar international sein, ist aber zum grössten Teil dann doch ziemlichen Quatsch. Nun, es scheint eine Szene zu sein, eine Szene mit Publikum – ok gut. Da die angekündigten Performances dann doch ziemlich auf sich warten lassen und das Gedränge, bzw. die Luft mich schon ziemlich ins Schwitzen gebracht  haben, entschliesse ich mich schlussendlich für den bereits schon länger angedachten Nachhauseweg. Etwas später als geplant, dafür aber um einige Eindrücke reicher, war ich dann bei meiner Wohnung.

(Bilder folgen noch)

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: